Produktion der Zukunft

3D-Druck

Selektives Laserschmelzen, Lasersintern, Stereolithographie und Rapid Prototyping

Die additive Fertigung (Additive Manufacturing = AM) ist die Fertigungstechnik, die am meisten mit der vierten industriellen Revolution assoziiert wird: Die digitalisierte Produktion. Warum? Weil sie die kostengünstige Herstellung von Komponenten direkt aus 3D-CAD-Daten ermöglicht, selbst in Kleinstserien bis hinunter zur Losgröße 1. So können hochgradig anpassbare Teile aus einer ständig wachsenden Zahl von Materialien wie Metallen, Kunstharzen oder Kunststoffen hergestellt werden.

Darüber hinaus bietet AM eine große Designfreiheit. Komplexe Geometrien, die mit herkömmlichen Methoden nicht herstellbar sind, lassen sich leicht realisieren. Beispielsweise können Bauteile direkt eine integrierte Funktionalität wie optimierte Kühlkanäle aufweisen. Für die präzise, flexible und hochdynamische Fertigung der vielseitigen Teile sind Scan-Systeme als Schlüsselelement der AM-Maschinen unabdingbar.

Intelligente Lösungen

Die für AM-Anwendungen eingesetzten Scan-Systeme sind so vielfältig wie die Prozesse selbst. Das Spektrum reicht von kleinen bis großen Aperturen, von UV- bis IR-Wellenlängen und von Standard-2D- bis hin zu kundenspezifischen 3D-Systemen. Die besonders anspruchsvollen High-End-Anwendungen wie die Metallpulverbettschmelze erfordern sowohl hohe Geschwindigkeiten als auch hohe Genauigkeit.
Dies kann nur mit Hochleistungs-Scan-Systemen erreicht werden, die z.B. Galvos mit geringster Drift mit digitalen Encodern, innovative Steuerungsschemata wie SCANahead oder integrierte Prozesssteuerungsoptionen aufweisen. Diese XY-Scan-Systeme, optional ergänzt durch dynamische Z-Achsen, werden am besten durch interaktive Steuerkarten wie RTC 6 und RTC 5 mit ihrem SL2-100-Protokoll mit 20-Bit-Auflösung. So wird selbst bei voluminösen Werkstücken optimale Präzision und Durchsatz erreicht.

Dental laser - EOS
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