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Offene Worte – Ganz persönliche Einblicke

Uwe

Diplom-Physiker, Doktor in Physik, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU. Einstieg bei SCANLAB als Experte in der Optik-Entwicklung. Heute: Produktmanager.

1. Wie gelang Ihnen der Sprung von der Hochschule zu SCANLAB?

Die Grundlagenforschung an der Uni ist Wissenschaft pur, aber eben auch sehr vergeistigt. Die Chancen, dort Karriere zu machen, sind unberechenbar. Ich denke hierbei natürlich auch ganz klar an meine Familienplanung. Fakt ist, das universitäre Leben und Arbeiten hebt sich doch gehörig von dem "normalen" Dasein eines Arbeitnehmers ab – eine Hochschulkarriere kam für mich also letztlich nicht in Frage. Ziel war für mich, "näher an der realen Welt" zu sein und ich wünschte mir, dass meine Arbeit einmal konkrete Anwendungen findet. Ich wusste, diese Attribute würde ich nur in der Wirtschaft finden. Sehr hilfreich auf der Stellensuche war für mich das Online-Portal bayern photonics, das als DAS Kompetenznetz für optische Technologien gilt. Dort sah ich mir die Liste der Firmen durch und stieß dabei auf SCANLAB. Als ich mich dann auf deren Homepage genauer informierte, entdeckte ich doch tatsächlich eine freie Stelle: als Optik-Entwickler. Der Rest ist Geschichte.

2. Mit welchen Erwartungen starteten Sie im Unternehmen?

Generell war ich recht offen was meine genaue Tätigkeit anging. Optik-Entwicklung konnte ich mir sehr gut vorstellen, da auch schon etliche meiner Kollegen auf diesem Gebiet Fuß fassten. SCANLAB überzeugte mich als erstes durch seine Größe. Ich wollte sehr gerne in einem mittelständischen Unternehmen arbeiten, weil ich Erfahrungen in verschiedenen Bereichen machen wollte. Praktisch war es in meinem Fall dann so, dass ich mir Firmen im näheren Umfeld von München ansah, weil ich meinen Wohnort nicht wechseln wollte. Außerdem wollte ich unbedingt in einem Unternehmen arbeiten, in dem die Produktpalette vielseitige Anwendung findet und mich der spannende Umgang mit Kunden erwarten würde. All das versprach ich mir von einer Tätigkeit bei SCANLAB. All das ist auch eingetreten und noch vieles mehr.

3. Wie gestaltete sich Ihre Einarbeitungszeit?

Durch meine erworbenen Qualifikationen an der Uni verfügte ich natürlich über hervorragendes Rüstzeug, um im Unternehmen durchzustarten. Es war klar, dass ich meine Arbeit an der Uni nicht 1 zu 1 bei SCANLAB weiterführen konnte. Jedoch muss ich dazu sagen, dass die Umstellung zu meiner jetzigen Tätigkeit trotzdem recht fließend war und keine große Hürde darstellte. Das Fundament war gelegt und nun arbeitete ich alle neuen Aspekte und Impulse, die ich von SCANLAB bekam, in meine Arbeit mit ein. Man muss sich selbstverständlich intensiv und schnell mit den neuen Anforderungen und Inhalten vertraut machen. Am Ball bleiben ist hier das A und O. Schnell lernte ich auch die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen zu schätzen. Bei uns arbeiten viele junge Leute mit ähnlichem Hintergrund, die alle gut nachvollziehen konnten, wie ich mich in der Einarbeitungszeit fühlte. Jeder nahm sich Zeit und beantwortete mir meine Fragen. Außerdem wurde ich auch nicht gleich mit Problemstellungen überhäuft, sondern man führte mich langsam an die verschiedenen Sachverhalte heran. Somit hatte ich auch genügend Raum, mich optimal einzuarbeiten.

4. Konnten Sie eine persönliche Weiterentwicklung bei sich beobachten?

Das Arbeiten in der Wirtschaft unterscheidet sich schon drastisch von dem an der Uni, gerade was die kaufmännischen Aspekte betrifft. Hier kamen bei SCANLAB wirklich neue Facetten hinzu, die sehr spannend sind. An der Uni werden solche Bereiche nur in geringen Teilen (aus)geübt. Gewinnorientierte Projektarbeit und die Kosten-/Nutzenrechnungen, mit denen man in der Wirtschaft konfrontiert wird, sind für mich ganz sicher Gebiete, in denen ich mich weiterentwickeln konnte. Man bekommt einen völlig neuen Bezug zu den Dingen – das finde ich sehr aufregend. Ausgeprägte soziale Kompetenzen brachte ich bereits in das Unternehmen mit ein, denn ohne Soft Skills kommt man auch an der Uni nicht weit. Ich denke, dass mein umfangreicher Erwerb von technischem, praktischem Know-how sicherlich auch die Stärkung von klassischen Soft-Skills zur Folge hat. Ich denke hier an Fähigkeiten wie Eigeninitiative und Ausdauer, Eigenverantwortung, Beharrlichkeit und Fleiß.

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