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Glossary

SCANpedia - Willkommen im Lexikon der SCANLAB GmbH

Sie finden hier Erklärungen und Definitionen zu den wichtigsten Fachbegriffen aus dem Bereich der Optik, Scanner-Technologie, Lasertechnologie und -bearbeitung.

Sollten Sie einzelne Termini in unserer Enzyklopädie vermissen – schicken Sie uns gerne eine E-Mail.

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W

Wellenlängenbereiche

Passend zur Wellenlänge, Leistung und Pulslänge des Lasers wird jedes Scan-System mit entsprechend beschichteten Ablenkspiegeln und geeigneten Objektiven oder varioSCAN Fokussiereinheiten ausgestattet.

SCANLAB bietet optische Komponenten für alle in der Lasermaterialbearbeitung gängigen Lasertypen im Wellenlängenbereich zwischen 193 nm und 10,6 μm und für Laserleistungen bis über 5 Kilowatt an.

Wiederholgenauigkeit

Die Wiederholgenauigkeit beschreibt die erreichbare Genauigkeit bei mehrfachem Ansteuern desselben Punktes innerhalb kurzer Zeiträume (wenige Millisekunden bis zu fünf Minuten).

Beim wiederholten Ansteuern einer Position innerhalb kurzer Zeit (im Bereich weniger Millisekunden bis fünf Minuten) treten Abweichungen zwischen den Wiederholungen auf. Bei einem aufgewärmten System (Aufwärmzeit: 30 Minuten) und konstanten Umgebungs- und Ansteuerverhältnissen liegt die Standardabweichung (RMS) der Ungenauigkeit innerhalb des spezifizierten Rahmens. Dabei wird angenommen, dass der Dither ausgemittelt wird. 

Systeme mit digitalem Encoder besitzen eine deutlich bessere Wiederholgenauigkeit.

Winkelbezeichnungen

Mechanischer Winkel

Der mechanische Winkel ist der Drehwinkel eines Ablenkspiegels im Scan-System, also der Winkel um den sich der Spiegel tatsächlich dreht.

Optischer Winkel

Der optische Winkel ist der Auslenkwinkel des aus dem Scan-System austretenden Laserstrahls relativ zur Spiegelposition in Neutralstellung. Ein optischer Winkel entspricht dem doppelten mechanischen Winkel - die Drehung eines Spiegels um einen bestimmten Winkel führt zu einer Auslenkung des austretenden Laserstrahls um den doppelten Winkel.

(Typischer) Auslenkwinkel

Der typische Auslenkwinkel eines Galvanometer-Scanners entspricht dem positiv und negativ maximal ansteuerbaren optischen Winkel. Je nach Anforderungen an das Bildfeld können die Scanner verschieden kalibriert werden.

Kalibrierwinkel

Der Kalibrierwinkel entspricht 96% des max. Auslenkwinkels (mechanisch) in eine Richtung, von der Mittelposition bis zum Rand.

Vollausschlag

Der Vollausschlag ist der gesamte optische Winkel von einem Extrem bis ins andere.

Winkelgeber

SCANLAB unterscheidet zwischen analogen und digitalen Winkelgebern (Positionsdetektoren).

Den analogen Winkelgebern liegt ein zumeist optisches und kostengünstiges Detektionsprinzip zugrunde. Analoge Positionsdetektoren sind in allen Standard Scan-Köpfen, sowie in den IIer- und IIIer-Systemen verbaut.

Die digitalen Winkelgeber besitzen bessere Eigenschaften in Hinblick auf Präzision, Langzeitstabilität und Dynamik und genügen damit auch höchsten industriellen Anforderungen. Die digitalen Positionsdetektoren kommen bei den de- und se-Systemen zum Einsatz.

Einen ausführlichen Artikel über die Vorteile und das zugrunde liegende Prinzip von SCANLAB Galvanometer-Scannern mit "se"-Positionsdetektoren finden Sie im LASER MAGAZIN 4/2014.

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