Die
RTC®5 von SCANLAB ist entweder als PC-Interfacekarte oder ab jetzt auch als PC/104-Plus Aufsteckkarte erhältlich.
Im Vergleich zum Vorgängermodell
RTC®4
wird eine 16-fach höhere Positionsauflösung von 20 Bit mit
einem neuen Datenübertragungsprotokoll SL2-100 unterstützt.
Kunden, die "Processing on the Fly" nutzen, werden das neue, mittels 24-Bit-Vektorkoordinaten 16- fach vergrößerte virtuelle Bearbeitungsfeld schätzen. Die grundlegende Struktur für Anwenderprogramme, insbesondere der Listen- und Kontrollbefehle, ist weitgehend kompatibel geblieben. Jedoch bietet die RTC®5 vielfältige neue Möglichkeiten bzgl. der Listenverwaltung und Speicherung von Unterprogrammen.
Durch die Einführung von kurzen Listenbefehlen lassen sich z.B. Peripherie-Schnittstellen ansprechen, ohne dabei Polygonzüge zu unterbrechen (der Laser bleibt dabei an!). Der frei konfigurierbare Listenspeicher wurde auf 1 Mio. Speicherplätze erweitert; ein Teil davon kann gegen Überschreiben geschützt werden.
Mit den innovativen Befehlen zur automatischen Lasersteuerung kann eine automatische Nachregelung der Laserleistung – positions-, geschwindigkeits- und vektorabhängig – während der Ausführung von Vektor- und Bogenbefehlen realisiert werden.
Dadurch können z.B. konstantere Beschriftungsstärken und Linienbreiten erzielt werden, oder auch ganz bewusst der Leistungseintrag entlang eines Vektors bei Schweiß-Applikationen geändert werden.
Eine besondere Kartenverwaltung erlaubt die Verwendung beliebig vieler RTC®5-Karten in einem PC und wechselseitigen Zugriff von mehreren Applikationen (Multiprocessing). Es können mehrere RTC®5-Karten im Master/Slave Modus synchronisiert werden.
Eine RS232 Schnittstelle, zusätzliche I/O-Signale und Schrittmotorensteuersignale erhöhen die Funktionalität.
SCANLAB Pressemitteilung vom 16. März 2009