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BMW favorisiert im Rohbau die LasertechnikVor die Freude am Fahren haben die Karosseriebauer von BMW den Laser gesetzt. Im Rohbau des 3er-Cabrios setzt das Unternehmen gleich drei neue Laserverfahren ein und dokumentiert damit seine Spitzenposition beim Einsatz gebündelten Lichts. ... Die nächsten Schritte sind schon in Vorbereitung. So tauchten kürzlich bei der Hausmesse von Trumpf-Lasertechnik, Ditzingen, BMW-Teile auf, bei denen eine neue Technik, das so genannte Remote-Welding, getestet wird. Johann Hornig, Leiter der Abteilung Schweiß- und Fügetechnik der BMW AG, dämpft die Erwartungen etwas, ist aber gleichzeitig zuversichtlich, was die Zukunft dieser Technik angeht: Das Verfahren ist verdammt schnell in der Strahlbewegung. Damit werden wir ein gewisses Teilespektrum angehen können. Noch allerdings behindern Nachteile des Verfahrens den Serieneinsatz. Versuche, so Hornig, hätten gezeigt, dass sich die Zykluszeiten beim Laserschweißen deutlich senken lassen. Bei einem Verstärkungsteil des aktuellen 3ers benötigt man mit dem Remote-Welding nur noch fünf statt 33 Sekunden wie beim konventionellen Schweißen. Das Geheimnis liegt in der Beweglichkeit der Spiegel. Die lenken nämlich den Laserstrahl entsprechend schnell um. Selbst der schnellste Laser-Roboter kann da nicht mithalten. Der Nachteil des Verfahrens liegt beim derzeitigen Entwicklungsstand in der physikalisch bedingten instabilen Strahlqulität und unterschiedlichen Strahlintensitäten. Hornig will sich den Zeitvorteil jedoch nicht nehmen lassen: Wir arbeiten jetzt an der Qualifizierung dieser Technik für den Serieneinsatz. ...
HANDELSBLATT, 13.6.2001 - Nr. 112, Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH
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